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05.09.2010, 13:24 Uhr | tK
Seefried: „Biete Unterstützung an“
Landtagsabgeordneter besucht Katlenburg-Lindau

2014 steht Katlenburg-Lindau vor einer großen Herausforderung< mit diesen Worten beschreibt Bürgermeister Uwe Ahrens den Weggang des Max-Planck-Instituts nach Göttingen. Für die Gemeinde ein herber Verlust. Im Rahmen des Besuches des Landtagsabgeordneten Kai Seefried (Stade)  in der Gemeinde nutzte daher der Bürgermeister im Beisein von Vertretern des Rates noch mal die Chance dafür zu werben, dass Hannover die Kommune  in diesem Fall unterstützt. Hierbei geht es um 300 Arbeitsplätze für diese Gemeinde und wir erwarten hier Hilfe aus Hannover, so der Tenor, den MdL Seefried mit in den Landtag und in die Ministerien mitnimmt.

Joachim Stünkel, Eckhard Steinmetz, Kai Seefried MdL

Im Vorfeld hat sich der CDU-Abgeordnete bei seiner Anreise bereits mit einem weiteren wichtigen Thema beschäftigt. Nach der Verlegung der InterCitys aus dem Leinetal müssen Reisende aus dem Norden einen Umweg über Göttingen machen um die Strecke nach Nordhausen zu erreichen. Diesen Umweg berechnet die Bahn AG voll. In Begeleitung des ProBahn-Chefs von Südniedersachsen Gerd Aschoff sagte Kai Seefried hier seine Unterstützung zu. Seefried: „Wenn wir wirklich in der Gesellschaft den Konsens vertreten wollen, dass die Menschen mit Öffentliche Verkehrsmittel benutzen sollen, dürfen wir hier nicht ständig neue Hürden schaffen.“

Abschließend besuchte der Landtagsabgeordnete in Elvershausen die Firma Mönnig-Bau. Firmenchef August Mönnig führte den gelernten Tischler durch seine Produktionsstädten, wobei man deutlich merken konnte, dass hier zwei Experten sich getroffen haben. Sehr positiv zur Kenntnis nehmen konnte man, dass es diesem Unternehmen gut geht und es auf gesunden Beinen steht. Seefired: „Insbesondere freut es mich, dass die Firma Mönnig ihrer Verantwortung nach kommt und ausbildet. Viele Firmen entziehen sich immer noch dieser Verpflichtung. Hier gilt Herrn Mönnig mein persönlicher Dank!“

Abschließend konnte Kai Seefried festhalten, dass sein Besuch in der Gemeinde Katlenburg-Lindau interessant war und er versprach bei den angesprochenen Problemen im Rahmen seiner Möglichkeiten zu helfen.

aktualisiert von Julia Altmann, 19.09.2010, 13:28 Uhr